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Videokonferenzdienste – Hinweise für Verantwortliche

Das große Interesse am Einsatz von Videokonferenzdiensten in Folge der Corona-Pandemie hat die unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder bereits mehrfach veranlasst, auf den datenschutzgerechten Einsatz solcher Dienste hinzuweisen. Bereits im Juli vergangenen Jahres hat die Berliner Datenschutzbeauftragte Hinweise zum datenschutzkonformen Einsatz von Videokonferenzsystemen veröffentlicht. Im Oktober hat die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) eine Orientierungshilfe zu Videokonferenzsystemen verfasst und diese im November durch eine Checkliste ergänzt.

Die Berliner Datenschutzbeauftragte hat ihre Hinweise nun aktualisiert und insgesamt elf Anbieter von Videokonferenzdiensten einer generellen datenschutzrechtlichen Prüfung unterzogen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden anhand eines Ampel-Systems veranschaulicht. Dabei erstreckt sich die Bewertung ausschließlich auf Dienste, die Videokonferenzen als Software-as-a-Service (SaaS) anbieten.

Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass die Datenschutzaufsichtsbehörden keine Produktfreigaben oder -empfehlungen erteilen. Die datenschutzgerechte Umsetzung und Gestaltung ist stets durch den für die Datenverarbeitung Verantwortlichen zu gewährleisten. Die hier verfügbaren Dokumente sollen die Verantwortlichen dabei unterstützen, dieser Verpflichtung gerecht zu werden.

  • Hinweise zu datenschutzgerechten Videokonferenzdiensten (BlnBDI)
  • Checkliste Datenschutz in Videokonferenzsystemen (DSK)

 

(Stand: Februar 2021)